Immer wieder kommt man auf das Thema Üben!

Meist von Eltern, deren Kinder bei mir Gitarre lernen wollen.

Wie oft? Wie lange?

Die Antwort ist sehr schwierig, da ja jeder anders ist und auch das Ziel - will sagen die Anschauung,

wann denn das Können ausreicht, von jedem anders gesehen wird.

Sollte jemand wirklich jeden Tag üben, so wäre das toll..   Aber ganz im Ernst - wer bekäme es

nicht mit der Angst, oder mit Widerwillen zu tun,

wenn der Zwang besteht, etwas tagtäglich, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr ausüben zu müssen??!

 Man könnte  einen regelmäßigen Tages- Ablauf festlegen, der in der Regel machbar ist:  Z. B. tägliches üben nach dem Abendessen und vor dem Zähne putzen..

Oder es dem Kind selbst überlassen - auch gut!

Am Wichtigsten ist es aber, dass die Freude am

Musizieren erhalten bleibt!

Der wöchentliche Unterricht reicht vor allem bei den Kleinen aus, um Noten zu lernen und die Grundbegriffe zu verstehen!

 

Ein gutes Maß finden - das dauert seine Zeit - wenn man sich die aber nimmt, muss man wenig Angst haben, dass die Kinder das Instrument einmal mit Ekel auf die Seite legen!

 

Wer natürlich Wettkampf spielen möchte, oder

ein Vortrag vor Puplikum geplant ist, ist auch arbeiten angesagt!  Das heißt üben, üben, üben!!

Mein Unterricht ist dann auch sehr auf gezielte Leistung ausgelegt und ich versuche das zu verlangen, was verlangt wird. Aber immer so abgestimmt, dass es nicht zuviel wird!

Ich denke, dass unsere Erfolge das auch zeigen!


Auch daran soll man denken:

Nicht jedes Kind/Jugendlicher hat Freude am Vorspielen!

Vor allem Jugendliche möchten das lieber nicht!

Meine Bitte an die Eltern! Respektiert den Wunsch eurer Kinder dringend!

Ich habe einmal eine hochtalentierte Schülerin aus dem Grund verloren, weil sie  zu Hause nicht

mehr vorspielen wollte!

Wenn mir jemand zuwenig übt, kümmere ich mich

drum und rede denjenigen an!


Für Erwachsenen: Der Arbeitsalltag oder auch der Familienalltag mit Krankheiten der Kinder sind oft daran schuld, dass das Üben zu kurz kommt.

Trotzdem ist das kein Grund, auf das Gitarrenspiel zu verzichten!

Einige meiner "Großen" kommen nur bei mir im Unterricht zum Spielen - machen aber auch ihre Fortschritte!

 

Die Gitarre ist ein Geschenk! Ihr Klang eine Wohltat!

!Wichtig dazu unsere Einstellung: Nicht das perfekte Spiel ist das Ziel, sondern die Freude an

jedem einzelnen Liedchen, jeder Note, jeder Technik - egal welchen Schwierigkeitsgrad man gerade erreicht hat!

Macht das Gitarre-spielen zur mentalen Übung, auf die man sich freut!